Inhaltsverzeichnis:Int J Comput Dent 16 (2013), Nr. 1 (15.03.2013)
Seiten: 3 - 88
Seite 3-5, Sprache: Englisch/Deutsch
Editorial: The "Virtual Patient" in Medicine and Dentistry
Editorial: Der "virtuelle Patient" in Medizin und Zahnmedizin
Mehl, Albert
kein Abstract verfügbar
The digital intraoral impression is a central part in today's CAD/CAM dentistry. With its possibilities, new treatment options for the patient is provided and the prosthetic workflow is accelerated. Nowadays, the major issue with intraoral scanning systems is to gain more accuracy especially for larger scan areas and to simplify clinical handling for the dentist. The aim of this study was to investigate different scanning strategies regarding their accuracy with full arch scans in an in-vitro study design. A reference master model was used for the digital impressions with the Lava COS, the Cerec Bluecam and a powderfree intraoral scanning system, Cadent iTero. The trueness and precision of each scanning protocol was measured. Lava COS provides the a trueness of 45.8 µm with the scanning protocol recommended from the manufacturer. A different scanning protocol shows significantly lower accuracy (trueness ± 90.2 µm). Cerec Bluecam also benefits from an optimal scanning protocol with a trueness of ± 23.3 µm compared to ± 52.5 µm with a standard protocol. The powderfree impression system Cadent iTero shows also a high accurate full-arch scan with a trueness of ± 35.0 µm and a precision of ± 30.9 µm. With the current intraoral scanning systems, full arch dental impressions are possible with a high accuracy, if adequate scan strategies are used. The powderfree scanning system provides the same level of accuracy compared to scanning systems with surface pretreatment.
Die digitale intraorale Abformung spielt eine zentrale Rolle in der modernen CAD/CAM-gestützten Zahnmedizin. Sie ermöglicht neue Behandlungsoptionen für den Patienten und beschleunigt den Workflow bei der Restaurationsherstellung. Die wichtigste Aufgabenstellung bei einem intraoralen Scansystem besteht heutzutage darin, insbesondere in größeren Scanbereichen genauer zu arbeiten und die klinische Handhabung für den Zahnarzt zu vereinfachen. Ziel dieser Studie ist es, unterschiedliche Scanstrategien in vitro auf ihre Genauigkeit bei Scans des gesamten Zahnbogens zu untersuchen. Für die digitale Abformung mit den Systemen Lava COS, Cerec Bluecam und Cadent iTero wurde ein Referenzmeistermodell verwendet. Bei jedem Scanprotokoll wurden Richtigkeit und Präzision bestimmt. Lava COS lieferte dabei mit dem vom Hersteller empfohlenen Scanprotokoll eine Richtigkeit von 45,8 µm. Mit einem anderen Scanprotokoll ergab sich eine signifikant niedrigere Genauigkeit (Richtigkeit ± 90,2 µm). Auch bei Cerec Bluecam erweist sich ein optimales Scanprotokoll mit einer Richtigkeit von ± 23,3 µm im Vergleich zu ± 52,5 µm mit einem Standardprotokoll als vorteilhaft. Das puderfreie Cadent iTero Scansystem konnte den kompletten Zahnbogen mit einer Richtigkeit von ± 35,0 µm und einer Präzision von ± 30,9 µm aufnehmen. Mit den aktuellen intraoralen Scansystemen sind Zahnabformungen über den gesamten Zahnbogen mit hoher Genauigkeit möglich, sofern geeignete Scanstrategien zur Anwendung kommen. Das puderfreie Cadent iTero System liefert eine gleichwertige Genauigkeit im Vergleich zu digitalen Abformsystemen mit Oberflächenvorbehandlung.
Schlagwörter: accuracy, full arch dental impression, digital impression, CAD/CAM
Genauigkeit, Vollbogenabformung, digitale Abformung, CAD/CAM
Intraorale Scansysteme werden in der Qualität immer besser und in der Bedienung immer einfacher und sicherer. Dies eröffnet Möglichkeiten für einen standardmäßigen Einsatz in der Praxis. Ein besonderer Aspekt dabei ist, dass man durch Überlagerung von Kiefersituationen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten aufgenommen wurden, exakte dreidimensionale Differenzanalysen durchführen kann. Auch für verschiedene Fragestellungen in der Zahnmedizin, die einen Soll-Ist-Vergleich erfordern, kann man solche Differenzanalysen vorteilhaft einsetzen. In diesem Artikel sollen die möglichen Indikationen anhand einer neuentwickelten Software vorgestellt, die Funktionsweise der Auswertungsverfahren erklärt und die Voraussetzungen und Grenzen der 3-D-Verlaufskontrolle erörtert werden.
Intraorale Scansysteme werden in der Qualität immer besser und in der Bedienung immer einfacher und sicherer. Dies eröffnet Möglichkeiten für einen standardmäßigen Einsatz in der Praxis. Ein besonderer Aspekt dabei ist, dass man durch Überlagerung von Kiefersituationen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten aufgenommen wurden, exakte dreidimensionale Differenzanalysen durchführen kann. Auch für verschiedene Fragestellungen in der Zahnmedizin, die einen Soll-Ist-Vergleich erfordern, kann man solche Differenzanalysen vorteilhaft einsetzen. In diesem Artikel sollen die möglichen Indikationen anhand einer neuentwickelten Software vorgestellt, die Funktionsweise der Auswertungsverfahren erklärt und die Voraussetzungen und Grenzen der 3-D-Verlaufskontrolle erörtert werden.
Schlagwörter: digital impression, intraoral scanning, 3D-monitoring, diagnostics, difference analysis
digitale Abformung, intraorales Scannen, dreidimensionales Monitoring, Diagnostik, Differenzanalysen
The second part of this review of the literature on the clinical significance of surface electromyography (EMG) of the masticatory muscles systematically examines the results of clinical studies in patients with temporomandibular disorders (TMD), preferably randomized controlled trials, investigating relevant aspects of EMG activity during prolonged chewing activity (fatigue effects), during the mastication process, and under the influence of different factors. Studies on the influence of factors such as gender, age, tooth status, orofacial morphology and (acute) pain, the significance of different occlusal relationships during static and dynamic occlusion, and the impact of changes in static occlusion on EMG activity of the masticatory muscles were included in the review.
Im zweiten Teil des Übersichtsbeitrags zur klinischen Bedeutung der Oberflächen-Elektromyografie (EMG) der Kaumuskulatur werden Ergebnisse aus klinischen (wenn möglich randomisierten) kontrollierten Studien mit Patienten mit kraniomandibulären Dysfunktionen (CMD) nach folgenden Gesichtspunkten systematisch aufbereitet: EMG-Aktivität bei längerer muskulärer Beanspruchung (Fatigue-Effekte), beim Kauvorgang sowie unter dem Einfluss verschiedener Faktoren. Zu den betrachteten Faktoren zählen Geschlecht, Alter/Zahnstatus, orofaziale Morphologie und (akuter) Schmerz. Ferner werden die Bedeutung unterschiedlicher okklusaler Beziehungen in Statik und Dynamik des Unterkiefers sowie die Auswirkung von Veränderungen der statischen Okklusion auf die EMG-Aktivität dargestellt.
Schlagwörter: electromyography, review, chewing, masticatory muscles, fatigue, maximal voluntary contraction, symmetry, resting activity, splint therapy, oral rehabilitation
Elektromyografie, Übersicht, Kauen, Kaumuskulatur, Fatigue, maximale voluntäre Kontraktion, Symmetrie, Ruheaktivität, Schienentherapie, orale Rehabilitation
This case report demonstrates how two opposing teeth were restored with full crowns using Cerec software version 4.2 (pre-release version). In addition, an anterior tooth was provided with a veneer. The situation was scanned with the Cerec Omnicam. The new virtual articulator was used for the design to obtain correct dynamic contacts. The Cerec Omnicam can scan the entire situation prior to preparation without the help of an assistant, as no surface pretreatment is necessary. The locations of the occlusal contacts can be marked with articulating paper and are indicated on the virtual models. Selective deletion of individual areas allows the prepared teeth to be rescanned, considerably speeding up the workflow. A video demonstration is available of the acquisition and design procedure.
In der vorliegenden Kasuistik wird die Versorgung zweier gegenüberliegender Zähne mit Vollkronen mit dem Cerec- Programm Version 4.2 in einer Vorabversion gezeigt. Zudem wird ein Frontzahn mit einem Veneer versorgt. Dabei kam beim Scannen die Cerec Omnicam zum Einsatz und bei der Konstruktion wurde der neue virtuelle Artikulator angewandt, um Kontakte auch in der Dynamik korrekt gestalten zu können. Die Cerec Omnicam ermöglicht ein Scannen der gesamten Situation vor der Präparation ohne Assistenz, da eine Oberflächenvorbehandlung entfällt. Die Lage der okklusalen Kontakte kann mit Artikulationsfolie markiert werden und ist auf den virtuellen Modellen sichtbar. Durch das selektive Löschen einzelner Bereiche können die präparierten Zähne nachgescannt werden, was den Arbeitsablauf erheblich beschleunigt. Die Vorgehensweise der Aufnahme und Konstruktion ist auch als Video erhältlich.
Schlagwörter: Cerec, Omnicam, virtual articulator, virtual model, veneer, crown, lithium disilicate
Cerec, Omnicam, virtueller Artikulator, virtuelles Modell, Veneer, Krone, Lithiumdisilikat
A new type of material consisting of a ceramic substructure infiltrated with a composite material - referred to as a hybrid ceramic - is currently being introduced for dental CAD/CAM use. The characteristic brittleness of ceramic is thus replaced by an elasticity resembling that of natural human dentin. The material features a high fracture load value of 2980 N, and is straightforward to process in CAD/ CAM milling machines. This article presents a case example describing the manufacture of a veneer restoration.
Innerhalb des Beitrags wird ein neues Material für die dentale CAD-Technologie vorgestellt, welches als sogenannte Hybridkeramik aus einem mit einem Polymer infiltrierten Keramikgerüst besteht. Dadurch wird die Sprödigkeit der Keramik in eine dentinähnliche Elastizität umgewandelt. Das Material besitzt eine hohe Bruchlast von 2890 N und ist in CAD/CAD-Schleifmaschinen sehr gut zu bearbeiten. Dadurch ist es besonders für minimalinvasive Restaurationsmethoden gut geeignet. Es wird beispielhaft ein Fall mit einer Veneerversorgung vorgestellt.
Schlagwörter: CAD/CAM, ceramic, hybrid ceramic, feldspar ceramic, minimally invasive, veneer
CAD/CAM, Keramik, Hybridkeramik, Feldspatkeramik, minimalinvasiv, Veneer
Seite 83-86, Sprache: Englisch/Deutsch
National Reports: Clinical Dental CAD/CAM - New Master's Program Inaugurated in 2012
National Reports: Clinical Dental CAD/CAM - Neuer Start des Masterstudiums 2012
Kordaß, Bernd / Ostendorf, Kristin / Ruge, Sebastian
kein Abstract verfügbar
Seite 87-88, Sprache: Englisch/Deutsch
National Reports: 5th Cerec Winter Opening, Kitzbühel, 2012
National Reports: 5. Cerec Winteropening 2012 in Kitzbühel
Arnetzl, Gerwin
kein Abstract verfügbar